Mittagsvortrag: Ein Blick in die Geschichte des Wahnsinns
Donnerstag, 8. Oktober, 11:30 Uhr, Rote Kaserne Fauske Heimatmuseum Die
Anlässlich des Welttags der psychischen Gesundheit, in Zusammenarbeit mit Mental Health Sørfold Die
Die Verrückten. Die Wahnsinnigen. Die Geisteskranken. Die Schwerstpsychisch Kranken.
Im Laufe der Geschichte wurde mit Menschen, die unter schweren Lebenslasten litten, auf sehr unterschiedliche Weise umgegangen – mit Angst, Scham, Fürsorge, Behandlung und Kontrolle.
Der Vortrag bietet einen kurzen Überblick über die Zeit von der Zeitrechnung bis zum 19. Jahrhundert. Der Schwerpunkt liegt auf den Entwicklungen der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, die detaillierter beschrieben werden. Dies betrifft insbesondere die experimentelle Erprobung von Behandlungsmethoden in den psychiatrischen Anstalten sowie die Denkweise hinter verschiedenen Methoden im Laufe des 20. Jahrhunderts. Auch die Ähnlichkeiten in der Patientenauffassung bis heute werden hervorgehoben.
Eingang:
Erwachsene: 90,-
Auszeichnung / Student: 70,-
Jugendliche unter 18 Jahren: Kostenlos,-
Tickets sind an der Abendkasse erhältlich.
Sprache:
Die Vorlesung wird auf Norwegisch gehalten.
Fragen an den Referenten können nach dem Vortrag gestellt werden.
Über den Referenten Leif Strømdal:
Zwischen 2014 und dem Lockdown aufgrund des Ausbruchs der Corona-Pandemie hielt die Referentin rund 20 Vorträge und Kurse zum Thema psychische Gesundheit. Diese richteten sich teils an Betroffene, teils an Mitarbeitende des psychiatrischen Dienstes. Darüber hinaus nahmen auch Verwaltungspersonal des Fachdienstes und Projektmitarbeitende teil.
Zu den Kunden zählten Gesundheitsbehörden, NAV, die Fylke Nordland, die Organisation „Psychische Gesundheit auf allen Ebenen“, der Norwegische Pflegeverband, das Norwegische Serviceumfeld für medizinische Qualitätsregister, der Berufsverband für KVALAP (Qualitätsregister für Gerontopsychiatrie) und der Drogen- und Psychiatriedienst. Bodø Gemeinde in Zusammenarbeit mit dem nutzergesteuerten Zentrum Bikuben und einigen anderen.
Leif Strømdal bekleidete von 2007 bis 2017 verschiedene Vorstandsfunktionen bei MH Nordland, die letzten fünf Jahre davon als Vorsitzender. Im selben Zeitraum war er Mitglied des nationalen Vorstands und von 2017 bis 2019 Leiter des nationalen Workshops zur psychischen Gesundheitspolitik. Darüber hinaus hatte er eine Reihe weiterer Positionen innerhalb der Organisation inne.