„Das Sklavenmal“

Die „Sklavenmarke“ war ein beabsichtigtes Kontrollsystem, das Sulitjema Gruber 1906 in den Minen in Sulitjelma einführen wollte.

Auf dem Bild sehen Sie den tropfenförmigen Anhänger, der den Namen „Slavemerket“ erhielt. Dabei handelte es sich um ein gezieltes Kontrollsystem, das Sulitjema Gruber im Jahr 1906 in den Bergwerken von Sulitjelma einführen wollte. Dadurch hatte die Bergbaugesellschaft jederzeit einen Überblick darüber, welche Arbeiter sich in den einzelnen Bergwerken befanden.

Die Markierungen wurden in Sulitjelma nie verwendet. Als die Arbeiter zu ihrer Schicht erschienen, weigerten sie sich, diese Abzeichen zu tragen. Für die Bergleute war dies der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte. Sie waren keine Sklaven und durften diese „Sklavenabzeichen“ nicht tragen. Dies veranlasste die Arbeiter, sich am 13. Januar 1907 in großer Zahl zu versammeln und eine Gewerkschaft zu gründen.

Das „Sklavenzeichen“ wurde zum Symbol des Arbeiterkampfes. Heute können Sie ein Exemplar in der Ausstellung im Bergbaumuseum Sulitjelma sehen.

Der Arbeiterkampf in Sulitjelma ist das Thema des Films „Sulis 1907“, der 2023 in die Kinos kam.

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